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Haji
Ali Akram Alijew
Chairman of the Azerbaijan Islamic Party
Ziele
(soweit ich mich erinnere):
- Fernziel: Errichtung eines islamischen Gottesstaat orientiert am Beispiel
des Iran
- Nahziel: ...
Strategie:
- Schwächung Präsident Alijevs
Vorgehen:
- Prosteste im Land anzetteln
- Verbindungen zum Iran verstärken
- Langsamer Aufbau militärischer Macht
- Versuch Verhandlungen mit Konfliktparteien Aserbaidschans zu führen
(Berg Karabach) und sie davon zu überzeugen, dass mit mir eine
bessere Konfliktlösung zu stande kommt
- Zusammenschluss mit Oppositionsparteien meiner Nachbarländer
- Gegenseitig Stärken, Druck erhöhen
- Weitere militärische Stärkung mit Hilfe Russlands
- Gleichzeitig versuch Neuwahlen herbeizuführen
- Mithilfe bei Versuch Schwardnaze zu kippen und die Opposition an die
Macht zu bekommen, um den amerikanischen Einfluss zu schwächen
und gleichzeitig die USA von der Situation in Aserbaidschan abzulenken.
- Geheime Aufnahme von Beziehungen zu Bassajev, da der Glaube verbindet
- Versuch Proteste in Aserbeidschan stark auszuweiten, Präsident
Alijev unter Druck zu setzen, damit dieser Neuwahlen anberaumt
- Problem: Wenig Ressourcen, auf einseitige Unterstützung angewiesen
(Geld von Opposition Armeniens)
- Geheime Gespräche mit Waldbrüdern, um mehr militärische
Ressourcen zu gewinnen
- Versuch finanzielle Ressourcen zu mehren
- Nach Verhaftung Versuch meine Beziehungen spielen zu lassen (agieren
in mehrer Richtungen, um mich befreien zu lassen.
- Immer weitere Propagandaaktionen
- Versuch Situation zum eskalieren zu bringen
Endsituation:
- Chaos
im Land, Präsident Alijev verlässt das Land.
Fazit:
- Die Opposition hat es schwer, denn sie verfügt über keine
Ressourcen und keiner Hört einem zu.
- Wenn man die USA gegen sich hat, hat man ein Problem, denn die können
einfach alles machen.
- Wie kann man bloß Neuwahlen anberaumen, wenn die Regierung sich
dagegen sträubt. Der Weg die Situation einfach eskalieren zu lassen
schein am einfachsten. Sehr wichtige Erkenntnis für die reale Welt!
Spielfehler:
- Ich hätte mir eigentlich denken müssen, dass die USA nicht
abzulenken und stark genug sind, um an vielen Ecken und Enden zu agieren.
- Ich hätte das Angebot Präsident Alijevs mich an der Regierunge
beteiligen zu lassen annehmen sollen, anstatt mich nicht damit zu frieden
zu geben, da ich hätte wissen müssen, dass ich und meine Verbündeten
nicht stark genug sind, um den von USA unterstützten Alijev zu
kippen
Probleme:
- Ich konnte schwer einschätzen wie stark meine Ressourcen sind
- Ich wusste nicht genau, wie in Realität meine Akzeptanz in der
Region (außerhalb Aserbaidschans) ist.
- Ich konnte nicht einschätzen, demokratische ich bin? Würde
ich in Realität versuchen den Weg, über demokratische Wahlen
zu gehen oder wäre ich der gewaltvollen Variante nicht abgeneigt?
Warum habe
ich meine Entscheidungen so getroffen, wie ich sie getroffen habe?
- Ich habe gemerkt, dass ich zwar eine grobe Strategie hatte, meine
Entscheidungen jedoch letztlich oftmals aus Zugzwang heraus treffen
musste (diese blöde Verhaftung!)
Mein
Umgang mit meinen Verbündeten/Feinden:
- Ich hatte gehofft, dass der Iran mich noch stärker unterstützt
(auch militärisch), glaube auch das dies relativ realistisch gewesen
wäre.
- Ich war überrascht wie sehr in einem solchen Spielmoment man
sich persönlich von der Politik seiner Feinde angegriffen fühlt.
(Wichtige Erkenntnis für die reale Politik!)
- Ich habe, wie man an den Geheimverhandlungen sieht, mit den Feinden
meiner Verbündeten (Bassajev/Russland) zu verhandeln, da ich es
für meine Akteur für realistisch halte, dass dieser eine etwas
undurchsichtige machiavellistische Schiene verfolgt. Ich denke nicht,
dass sich mein Akteur immer streng an Regeln, Verträge und Gesetze
hält
Eskalation,
warum?
- Ja, die Gesamtspielsituation ist eskaliert. In meinem Fall
lag, dies daran, dass Präsident Alijev sich geweigert hat Neuwahlen
anzuberaumen. Damit hatte ich keine Wahl mehr, als den Weg der Gewalt
zu verfolgen. Als er mich dann auch noch verhaften ließ, war es
dann wirklich vorbei mit der friedlichen Dasein.
<<zurueck
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