projektkrise 2004geschichte

 

Haji Ali Akram Alijew
Chairman of the Azerbaijan Islamic Party

Ziele (soweit ich mich erinnere):
- Fernziel: Errichtung eines islamischen Gottesstaat orientiert am Beispiel des Iran
- Nahziel: ...

Strategie:
- Schwächung Präsident Alijevs

Vorgehen:
- Prosteste im Land anzetteln
- Verbindungen zum Iran verstärken
- Langsamer Aufbau militärischer Macht
- Versuch Verhandlungen mit Konfliktparteien Aserbaidschans zu führen (Berg Karabach) und sie davon zu überzeugen, dass mit mir eine bessere Konfliktlösung zu stande kommt
- Zusammenschluss mit Oppositionsparteien meiner Nachbarländer
- Gegenseitig Stärken, Druck erhöhen
- Weitere militärische Stärkung mit Hilfe Russlands
- Gleichzeitig versuch Neuwahlen herbeizuführen
- Mithilfe bei Versuch Schwardnaze zu kippen und die Opposition an die Macht zu bekommen, um den amerikanischen Einfluss zu schwächen und gleichzeitig die USA von der Situation in Aserbaidschan abzulenken.
- Geheime Aufnahme von Beziehungen zu Bassajev, da der Glaube verbindet
- Versuch Proteste in Aserbeidschan stark auszuweiten, Präsident Alijev unter Druck zu setzen, damit dieser Neuwahlen anberaumt
- Problem: Wenig Ressourcen, auf einseitige Unterstützung angewiesen (Geld von Opposition Armeniens)
- Geheime Gespräche mit Waldbrüdern, um mehr militärische Ressourcen zu gewinnen
- Versuch finanzielle Ressourcen zu mehren
- Nach Verhaftung Versuch meine Beziehungen spielen zu lassen (agieren in mehrer Richtungen, um mich befreien zu lassen.
- Immer weitere Propagandaaktionen
- Versuch Situation zum eskalieren zu bringen

Endsituation:

- Chaos im Land, Präsident Alijev verlässt das Land.

Fazit:

- Die Opposition hat es schwer, denn sie verfügt über keine Ressourcen und keiner Hört einem zu.
- Wenn man die USA gegen sich hat, hat man ein Problem, denn die können einfach alles machen.
- Wie kann man bloß Neuwahlen anberaumen, wenn die Regierung sich dagegen sträubt. Der Weg die Situation einfach eskalieren zu lassen schein am einfachsten. Sehr wichtige Erkenntnis für die reale Welt!

Spielfehler:

- Ich hätte mir eigentlich denken müssen, dass die USA nicht abzulenken und stark genug sind, um an vielen Ecken und Enden zu agieren.
- Ich hätte das Angebot Präsident Alijevs mich an der Regierunge beteiligen zu lassen annehmen sollen, anstatt mich nicht damit zu frieden zu geben, da ich hätte wissen müssen, dass ich und meine Verbündeten nicht stark genug sind, um den von USA unterstützten Alijev zu kippen

Probleme:
- Ich konnte schwer einschätzen wie stark meine Ressourcen sind
- Ich wusste nicht genau, wie in Realität meine Akzeptanz in der Region (außerhalb Aserbaidschans) ist.
- Ich konnte nicht einschätzen, demokratische ich bin? Würde ich in Realität versuchen den Weg, über demokratische Wahlen zu gehen oder wäre ich der gewaltvollen Variante nicht abgeneigt?

Warum habe ich meine Entscheidungen so getroffen, wie ich sie getroffen habe?
- Ich habe gemerkt, dass ich zwar eine grobe Strategie hatte, meine Entscheidungen jedoch letztlich oftmals aus Zugzwang heraus treffen musste (diese blöde Verhaftung!)

Mein Umgang mit meinen Verbündeten/Feinden:

- Ich hatte gehofft, dass der Iran mich noch stärker unterstützt (auch militärisch), glaube auch das dies relativ realistisch gewesen wäre.
- Ich war überrascht wie sehr in einem solchen Spielmoment man sich persönlich von der Politik seiner Feinde angegriffen fühlt. (Wichtige Erkenntnis für die reale Politik!)
- Ich habe, wie man an den Geheimverhandlungen sieht, mit den Feinden meiner Verbündeten (Bassajev/Russland) zu verhandeln, da ich es für meine Akteur für realistisch halte, dass dieser eine etwas undurchsichtige machiavellistische Schiene verfolgt. Ich denke nicht, dass sich mein Akteur immer streng an Regeln, Verträge und Gesetze hält

Eskalation, warum?

- Ja, die Gesamtspielsituation ist eskaliert. In meinem Fall lag, dies daran, dass Präsident Alijev sich geweigert hat Neuwahlen anzuberaumen. Damit hatte ich keine Wahl mehr, als den Weg der Gewalt zu verfolgen. Als er mich dann auch noch verhaften ließ, war es dann wirklich vorbei mit der friedlichen Dasein.

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