Igor Iwanow
Außenminister
der Russischen Föderation
_Biographie
Geboren am 23.9.1945 in Moskau, war ich zunächst
als wiss. Mitarbeiter am Institut für Weltwirtschaft tätig.
1973 wechselte ich in den diplomatischen Dienst und ging als Mitarbeiter
der Handelsvertretung der UdSSR nach Spanien. 1983 kehrte ich nach
Russland zurück und stieg im Außenministerium vom Berater
und Stabschef des Sowjetischen Außenministers Schewardnadse
bis zum Botschafter der Russischen Föderation in Madrid (1991)
auf. 1994 wurde ich erster stellvertretender Außenminister,
zunächst unter Andrej Kosyrew, dann unter Primakow. Seit dem
11. September 1998 bin ich Außenminister der russischen Föderation.
Während des Kosovo-Krieges war ich strikt gegen das Bombardement
der Alliierten und versuchte, mit den guten Kontakten nach Belgrad,
die Verhandlungen voranzutreiben, für die Ost-West-Beziehungen
war dies jedoch keine gute Zeit.
_Interessen
_Mittel
Durchführung einer Multivektorenpolitik, die
auf die Nutzung aller Möglichkeiten der internationalen Kooperation
zwecks einer Gewährleistung unserer nationalen Interessen ausgerichtet
ist. Die russische Diplomatie wird auch weiterhin so auftreten, dass
damit eine Lösung der vor dem Lande stehenden Probleme in verschiedenen
Bereichen maximal gefördert wird.
_Freunde
China
Indien
Deutschland
EU
Armenien
_Feinde
tschetschenische und internationale Terroristen, nach
Unabhängigkeit strebende Teile der Föderationssubjekte wie
Tschetschenien, Daghestan, Kalmykien, Jakutien, Karatschai-Tscherkessien
und Tatarstan
_Institutionen
U.N. (ständiges Mitglied im Sicherheitsrat),
G 8, Europarat, IWF, GUS, Beobachter in der WTO
Kooperation mit EU, OSZE, NATO
_Kuriositäten
Man sagt mir viel Humor nach und eine gute Bekanntschaft
zur Witwe Cliquot (Veuve Cliquot, am liebsten natürlich La Grande
Dame de Veuve Cliquot, lecker, lecker, Prost!)
Und so düster und poker-gesichtig wie ich im Fernsehen immer
wirke bin ich doch gar nicht…
<<zurueck