Eduard Kokojew (Kokoyev / Kokoev)
gewählter Präsident
der Republik Süd-Ossetien

Die
Ziele “Schwächung Georgiens” und “Sicherung territorialer Integrität”
hängen eng miteinander zusammen, denn die Bedrohung des ossetischen
Territoriums geht ausschließlich von der georgischen Regierung aus.
Ähnlich verhält es sich mit dem Ziel eines ossetischen Autonomiestatus,
denn je schwächer Georgien ist, desto mehr Zugeständnisse lassen sich
ihm abringen. Die Schwächung und Destabilisierung Georgiens liegen Kokojew
demzufolge sehr am Herzen. An einer Beilegung des Konfliktes hat er
geringes Interesse auch deshalb, weil internationale Kontrolle seinen
privaten illegalen Geschäften im Wege stehen könnten.
Kokojews
Ziele, Strategien und Probleme
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Ziele |
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Schwächung
Georgiens (Schevardnadses) |
Auslandsinvestitionen
und Hilfen ins Land holen, und
gleichzeitig
die florierende Kriminalität nicht hemmen sowie |
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Unterziele |
Unterziel/Strategie:
(militärische) Zusammenarbeit mit Abchasien, Rußland, ... |
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Einrichtung
der Ossetien-Tschetschenien-Moskau-Connection |
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Strategien |
1
Stärkung des Landes und der Verhandlungsposition durch Expansionspolitik
und danach Verhandlungen über den Status.
2
Aufrüstung als Vorbereitung auf einen militärischen Konflikt,
da die georgische Armee als sehr marode beschrieben wurde.
Einsatz der miltiärischen Mittel Rußlands unter ossetischer
Flagge.
3
Auf Abwanderung von Osseten um die ossetische Grenze hinweisen
und damit einen Vorwand für die Besetzung dieser Gebiete sowie
die Ansiedlung von Osseten zu schaffen.
4
Herbeiführen anarchischer Zustände in Georgien und
5
Besetzung georgischen Gebietes, sobald diese eintreten.
6
Begründung der Besetzung mit dem Unvermögen der georgischen
Regierung für die Sicherheit der Zivilbevölkerung sorgen zu
können |
1
Prorussische Akteure (Demirchjan, Ali Akram, Abchasien) um
Georgien herum stärken
und
damit gleichzeitig den amerikanischen Einfluss
zurückdrängen
2
Beseitigung Shvardndses
3
Rufmord Shevardnadses
4
Fersehsender, um Georgier gegen ihre Regierung aufzubringen
5
Shengelia hätte die Verbindung zwischen Abchasien und Ossetien
herstellen können.
|
1
Gespräche mit USA, und Internationalen Akteuren erst nach
Expansion des Staatsgebietes.
|
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Probleme |
1
Keine Verhandlungen über den Status, da keine Expansion.
2
Nur das russische Militär und der Geheimdienst unterstützten
Kokojew in seiner aggressiven Politik. Putin und Ivanow zogen
verstecktere Aktionen vor.
Ossetiens
Düsenjägern fehlte der Flughfen.
3
Presse interessierte sich nicht für Abwanderungen/Verteibungen
von Osseten, die schon lange her waren.
4
Unruhestiftung durch Tschetschenen als Vorwand für Besetzung
ging im allgemeinen Chaos unter.
Nachotschewans
Einfluß reichte nicht um Georgien in die Anarchie zu stürzen. |
1Keine
oder späte Neuwahlen in Aserbaidschan und Armenien
2
Spielerische und göttliche Bedenken, gegen einen so frühen
Mord.
3
Shevardnadse war anscheinend geschwächt aber Nadareishvilli
nahm seine Position ein.
5
Eine Basis für wirkliche Zusammenarbeit fehlte. Shengelia
war nicht verläßlich genug |
Abwägen
von Wirtschaftshilfen gegen Forderungen nach Abbau der Kriminalität
sowie dem Risiko der Aufdeckung krimineller Aktivitäten Kokojews.
Bezüglich
Rußland hatte die Sicherung der militärischen und politischen
Unterstützung so große Bedetung, daß Kokojew die wirtschaftliche
Zusammenarbeit vergaß. |
Warum
hat er seine Entscheidungen so getroffen, wie er sie getroffen hast?
Während der ersten Spielrunden griff niemand Kokojew
an, die georgische Führung stand unter Druck und mußte sich um das
Kodori-Tal kümmern. Ossetiens territoriale Integrität stand außer
Frage, so daß Kokojew eine neue Aufgabe brauchte. Diese fand ich in
der Expansion des Staatsgebietes. Den Vorwand liferte eine Karte aus
dem Le Monde Globalisierungatlas, auf der die Abwanderung von Osseten
südlich und östlich von Ossetien angegeben war.
Kokojew hatte keine genaue Vorstellung
davon was für einen Status er für Ossetien wollte. Die Georgier hatte
er noch nie gemocht. Ein Autonomiestatus innerhalb Georgiens würde
er nicht anstreben. Eine Angliederung als autonome Republik innerhalb
Rußlands würde ihn, dem Präsidenten, einer anderen Regierung unterstellen
und es hieß, unter Rußland würde es den Osseten noch schlechter gehen.
Am liebsten wäre ihm natürlich ein eigener Staat, aber dafür war Ossetien
zu klein.
Was Kokojew brauchte konnte er nicht in Verhandlungen
bekommen. Der andere Weg führte in die Konfrontation.
Zusammenarbeit nur wenn von ähnlicher
Interessenlage auzugehen war.
Keine Zusammenarbeit oder Gespräche
mit Akteuren, die ein Interesse an meinem Schaden haben könnten. Daher
kaum Kontakt zu Feinden. Zu den USA hatte Kokojew beispielsweise keinen
Kontakt, um Rußland nicht mißtrauisch werden zu lassen. Zudem hätten
sie ihn besser ausspionieren können, wenn er sie ins Land gelassen
hätte.
Ist es seiner Meinung nach eskaliert?
und wenn, warum?
Zum Schluß ist es eskaliert, allerdings
begannen Amerikaner und Russen danach sehr entschlossen auf eine Beruhigung
des Konfliktes hinzuarbeiten.
Viele Akteure sahen in Shevardnadse
und einem proamerikanischen Georgien ein Problem und konzentrierten
daher schon früh ihre Kräfte auf seine Beseitigung. Auch die Abchasen
sahen zunächst in der Konfrontation ihr Heil.
Kokojews
Aktionen
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Runde |
Aktion
+ Akteure (neben Kokojew) |
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1 |
Militärbündnis
zwischen Abchasien und Ossetien. |
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3 |
russische
Waffenlieferungen über Ossetien an Ali Akram Alijev. Boldyrew,
Patruschew |
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3 |
Handelsroute
mit Shengelia |
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4 |
Schaffung
von Beweisen für Shevardnadses leitende Funktion im Drogen-
und Frauenhandel. Charrasi, Abashidze, Akram, Demirchjan,
Lukrerbaya, Kochiew |
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5 |
Ausweitung
von Boldyrevs Viagramarkt in Kokojews Einflußbereich
gegen
Ausbildung, Vergrößerung und Aufrüstung der ossetischen Armee. |
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6 |
enge
Kooperation zwischen Tschetschenien und Ossetien Kadirow |
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7 |
Delgado
erklärt sich zur Teilnahme an der Einweihung des neu gegründeten
ossetischen Fersehsenders bereit. |
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7 |
Bassajew
erhält Raketen und stiftet dafür Unruhe nahe ossetisch-georgischer
Grenze. |
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8 |
Nachotschi
verspricht für Anarchie in Georgien zu sorgen, und hat zukünftig
freie Fahrt an ossetischen Grenzen. (Zettel hab ich zwar nicht,
müßt es aber geben)
Der
Zettel war abgesegnet, aber das hieß noch nicht, daß Nachotchi
erfolgreich war. Inzwischen waren aber selbst die gemäßigten
Osseten und Abchasen ganz heiß auf einen Angriff. |
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9 |
Einmarsch
in Georgien, um die Abchasen zu unterstützen. (verläuft schleppend) |
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9 |
Rußland
erkennt Abchasien und Ossetien als Staaten an und schützt
ihre Grenzen. Putin, Ivanow |
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10 |
Angesichts
der Eskalation erklärt Kochiew die Neuwahlen für hinfällig,
er wird Verteidigungs- und Außenminister. |
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10 |
Unterstützung
Demirchjans in armenischen Wahlen. Charrasi, Ivanow, Ardzinba |
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10 |
Befreiung
Lukrerbayas und Unterstützung bei der Machergreifung in Abchasien.
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10 |
Einmarsch
Georgiens in Ossetien. Götter |
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11 |
Verhaftung
Kochievs wegen Giftanschlag. |
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11 |
Wirtschaftliche
Zusammenarbeit, Anerkennung ossetischer Unabhängigkeit durch
Armenien. Demirchjan |
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