projektkrise 2004geschichte

 

Eduard Kokojew (Kokoyev / Kokoev)
gewählter Präsident der Republik Süd-Ossetien

 

Die Ziele “Schwächung Georgiens” und “Sicherung territorialer Integrität” hängen eng miteinander zusammen, denn die Bedrohung des ossetischen Territoriums geht ausschließlich von der georgischen Regierung aus. Ähnlich verhält es sich mit dem Ziel eines ossetischen Autonomiestatus, denn je schwächer Georgien ist, desto mehr Zugeständnisse lassen sich ihm abringen. Die Schwächung und Destabilisierung Georgiens liegen Kokojew demzufolge sehr am Herzen. An einer Beilegung des Konfliktes hat er geringes Interesse auch deshalb, weil internationale Kontrolle seinen privaten illegalen Geschäften im Wege stehen könnten.

  

Kokojews Ziele, Strategien und Probleme

Ziele

Sicherung territorialer Integrität und internationaler Anerkennung eines Autonomiestatus für Ossetien

Schwächung Georgiens (Schevardnadses)

Auslandsinvestitionen und Hilfen ins Land holen, und

gleichzeitig die florierende Kriminalität nicht hemmen sowie

Unterziele

Unterziel/Strategie: (militärische) Zusammenarbeit mit Abchasien, Rußland, ...

 

Einrichtung der Ossetien-Tschetschenien-Moskau-Connection

Strategien

1 Stärkung des Landes und der Verhandlungsposition durch Expansionspolitik  und danach Verhandlungen über den Status.

 

2 Aufrüstung als Vorbereitung auf einen militärischen Konflikt, da die georgische Armee als sehr marode beschrieben wurde. Einsatz der miltiärischen Mittel Rußlands unter ossetischer Flagge.

 

3 Auf Abwanderung von Osseten um die ossetische Grenze hinweisen und damit einen Vorwand für die Besetzung dieser Gebiete sowie die Ansiedlung von Osseten zu schaffen.

 

4 Herbeiführen anarchischer Zustände in Georgien und

 

5 Besetzung georgischen Gebietes, sobald diese eintreten.

 

6 Begründung der Besetzung mit dem Unvermögen der georgischen Regierung für die Sicherheit der Zivilbevölkerung sorgen zu können

1 Prorussische Akteure (Demirchjan, Ali Akram, Abchasien) um Georgien herum stärken

und damit gleichzeitig den amerikanischen Einfluss

zurückdrängen

 

2 Beseitigung Shvardndses

 

3 Rufmord Shevardnadses

 

4 Fersehsender, um Georgier gegen ihre Regierung aufzubringen

 

5 Shengelia hätte die Verbindung zwischen Abchasien und Ossetien herstellen können.

 

1 Gespräche mit USA, und  Internationalen Akteuren erst nach Expansion des Staatsgebietes.

 

Konflikt am Leben erhalten, da Stabilität möglicherweise schlecht fürs private Geschäft ist.

Probleme

1 Keine Verhandlungen über den Status, da keine Expansion.

 

2 Nur das russische Militär und der Geheimdienst unterstützten Kokojew in seiner aggressiven Politik. Putin und Ivanow zogen verstecktere Aktionen vor.

Ossetiens Düsenjägern fehlte der Flughfen.

 

3 Presse interessierte sich nicht für Abwanderungen/Verteibungen von Osseten, die schon lange her waren.

 

4 Unruhestiftung durch Tschetschenen als Vorwand für Besetzung ging im allgemeinen Chaos unter.

Nachotschewans Einfluß reichte nicht um Georgien in die Anarchie zu stürzen.

1Keine oder späte Neuwahlen in Aserbaidschan und Armenien

 

2 Spielerische und göttliche Bedenken, gegen einen so frühen Mord.

 

3 Shevardnadse war anscheinend geschwächt aber Nadareishvilli nahm seine Position ein.

 

5 Eine Basis für wirkliche Zusammenarbeit fehlte. Shengelia war nicht verläßlich genug

Abwägen von Wirtschaftshilfen gegen Forderungen nach Abbau der Kriminalität sowie dem Risiko der Aufdeckung krimineller Aktivitäten Kokojews.

 

Bezüglich Rußland hatte die Sicherung der militärischen und politischen Unterstützung so große Bedetung, daß Kokojew die wirtschaftliche Zusammenarbeit vergaß.

 

Warum hat er seine Entscheidungen so getroffen, wie er sie getroffen hast?

Während der ersten Spielrunden griff niemand Kokojew an, die georgische Führung stand unter Druck und mußte sich um das Kodori-Tal kümmern. Ossetiens territoriale Integrität stand außer Frage, so daß Kokojew eine neue Aufgabe brauchte. Diese fand ich in der Expansion des Staatsgebietes. Den Vorwand liferte eine Karte aus dem Le Monde Globalisierungatlas, auf der die Abwanderung von Osseten südlich und östlich von Ossetien angegeben war.

Kokojew hatte keine genaue Vorstellung davon was für einen Status er für Ossetien wollte. Die Georgier hatte er noch nie gemocht. Ein Autonomiestatus innerhalb Georgiens würde er nicht anstreben. Eine Angliederung als autonome Republik innerhalb Rußlands würde ihn, dem Präsidenten, einer anderen Regierung unterstellen und es hieß, unter Rußland würde es den Osseten noch schlechter gehen. Am liebsten wäre ihm natürlich ein eigener Staat, aber dafür war Ossetien zu klein.

Was Kokojew brauchte konnte er nicht in Verhandlungen bekommen. Der andere Weg führte in die Konfrontation.

Umgang mit Partnern Feinden

Zusammenarbeit nur wenn von ähnlicher Interessenlage auzugehen war.

Keine Zusammenarbeit oder Gespräche mit Akteuren, die ein Interesse an meinem Schaden haben könnten. Daher kaum Kontakt zu Feinden. Zu den USA hatte Kokojew beispielsweise keinen Kontakt, um Rußland nicht mißtrauisch werden zu lassen. Zudem hätten sie ihn besser ausspionieren können, wenn er sie ins Land gelassen hätte.

Ist es seiner  Meinung nach eskaliert? und wenn, warum?

Zum Schluß ist es eskaliert, allerdings begannen Amerikaner und Russen danach sehr entschlossen auf eine Beruhigung des Konfliktes hinzuarbeiten.

Viele Akteure sahen in Shevardnadse und einem proamerikanischen Georgien ein Problem und konzentrierten daher schon früh ihre Kräfte auf seine Beseitigung. Auch die Abchasen sahen zunächst in der Konfrontation ihr Heil.

Kokojews Aktionen

Runde

Aktion + Akteure (neben Kokojew)

1

Militärbündnis zwischen Abchasien und Ossetien.

3

russische Waffenlieferungen über Ossetien an Ali Akram Alijev. Boldyrew, Patruschew

3

Handelsroute mit Shengelia

4

Schaffung von Beweisen für Shevardnadses leitende Funktion im Drogen- und Frauenhandel. Charrasi, Abashidze, Akram, Demirchjan, Lukrerbaya, Kochiew

5

Ausweitung von Boldyrevs Viagramarkt in Kokojews Einflußbereich

gegen Ausbildung, Vergrößerung und Aufrüstung der ossetischen Armee.

6

enge Kooperation zwischen Tschetschenien und Ossetien Kadirow

7

Delgado erklärt sich zur  Teilnahme an der Einweihung des neu gegründeten ossetischen Fersehsenders bereit.

7

Bassajew erhält Raketen und stiftet dafür Unruhe nahe ossetisch-georgischer Grenze.

8

Nachotschi verspricht für Anarchie in Georgien zu sorgen, und hat zukünftig freie Fahrt an ossetischen Grenzen. (Zettel hab ich zwar nicht, müßt es aber geben)

Der Zettel war abgesegnet, aber das hieß noch nicht, daß Nachotchi erfolgreich war. Inzwischen waren aber selbst die gemäßigten Osseten und Abchasen ganz heiß auf einen Angriff.

9

Einmarsch in Georgien, um die Abchasen zu unterstützen. (verläuft schleppend)

9

Rußland erkennt Abchasien und Ossetien als Staaten an und schützt ihre Grenzen. Putin, Ivanow

10

Angesichts der Eskalation erklärt Kochiew die Neuwahlen für hinfällig, er wird Verteidigungs- und Außenminister.

10

Unterstützung Demirchjans in armenischen Wahlen. Charrasi, Ivanow, Ardzinba

10

Befreiung Lukrerbayas und Unterstützung bei der Machergreifung in Abchasien.

10

Einmarsch Georgiens in Ossetien. Götter

11

Verhaftung Kochievs wegen Giftanschlag.

11

Wirtschaftliche Zusammenarbeit, Anerkennung ossetischer Unabhängigkeit durch Armenien. Demirchjan

 

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