projektkrise 2004geschichte

 

Heidi Tagliavini
UNO-Sonderbeauftragte für Georgien und Missionsleiterin der VN in Georgien

_Biographie

1950 in Basel geboren.
Studium der russischen, französischen und italienischen Literatur in Genf.
1973/74 Studienaufenthalt an der Moskauer Staatsuniversität.
1974 – 78 Assistentin für russische Literatur an der Uni Genf.
Seit 1982 Diplomatin im Dienste des Eidgenössischen Department für Auswärtige Angelegenheiten (EDA)
Stationen: Peru (Stage), Bern (Politische Direktion), Moskau (Botschaftssekretärin), Den Haag (Botschaftsrätin, erste Mitarbeiterin), Moskau (Ministerin)
1995 – 98 Delegationsmitglied der OSZE-Unterstützungsgruppe in Tschetschenien.
1998-1999 Stellvertreterin des Georgien-Beauftragten von UNO-Generalsekretär Kofi Annan.
1999-2000 Leiterin der politischen Abteilung im EDA (Menschen-rechts-, humanitäre und internationale Flüchtlingspolitik).
Januar 2000 bis Mai 2001 persönliche Vertreterin des Amtierenden vorsitzenden der OSZE für Missionen im Kaukasus.
Mai 2001 bis Mai 2002 Schweitzer Botschafterin in Sarajevo.
Seit Mai 2002 in ihrer jetzigen Position in Tbilisi.

_Interessen

1. Durchführung des Mandates der UNOMIG gemäß VN Resolution 937 (1994), d. h. Aufrechterhaltung des Waffenstillstands vom 14. Mai 1994 zwischen Abkhazien und Georgien (Moskow Agreement). Kontrolle der Sicherheitszone.
2. Sicherheit der Beobachter
3. Eine politische Beilegung des Konfliktes und die sichere, geregelte Rückführung von Vertriebenen.
4. Verbesserung der humanitären Situation.

_Mittel

1. Politische Führung der UNO-Mission in Georgien mit rund 370 VN Beobachtern (106 militärische und 270 zivile)und einem 20-Millionen-Budget. Ausrüstung: u A. 2 Helikopter und 38 minensichere Fahrzeuge (25 Scouts und 13 Nyalas).
2. Verwaltung von QIP-Fonds (finanzielle Hilfe für Wiederaufbau)
3. Zugang zu staatlichen Akteuren, regelmäßige Treffen.
4. Direkter Zugang zum VN Generalsekretär, Kofi Annan
5. Beziehungen zur Schweizer Regierung, OSZE, etc.

_Freunde

Neben zahlreichen Intellektuellen, Aktivisten und Politikern der Region formell die „Gruppe von Freunden“

_Feinde

All jene, die die Präsenz der VN als störend empfinden (Nationalisten, Warlords, etc.)

_Institutionen

_Kuriositäten

Musik (Bach, Händel, Mozart „und russische Komponisten“)
Sprachen und Literatur (spricht sieben Sprachen, Dostojewski ist einer ihrer Favoriten)
Als Cellistin absolvierte sie unter anderem einen Meisterkurs bei Mstislaw Rostropowitsch (Cellist und Dirigent)

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