projektkrise 2004geschichte

General Jorge Daniel Castro Castro

Hintergrund / berufl. Position / Aufgabe / Funktion:

Chef der kolumbianischen Nationalpolizei (policía nacional)

Biographisches:

1950 geboren, habe ich mein ganzes Leben der Polizeiarbeit gewidmet. Stationen meiner Karriere waren zum Beispiel das Amt des Direktors der Anti-Kidnapping-Einheit der Polizei (GAULA), das Amt des Kommandeurs der Polizei von Medellín und des Chefs des „Bloque des Búsqueda“ zur Bekämpfung der Anführer von Drogenkartellen. Bis zu meiner Ernennung zum Chef der Policía Nacional Ende letzen Jahres war ich der Direktor der Polizei in der Hauptstadt Bogotá.
Ich habe eine tadellose Kariere hinter mir und halte mich für den geeigneten Mann, den Posten des nationalen Polizeichefs auszufüllen. Einer meiner Hauptaugenmerke habe ich gleich bei meinem Amtsantritt auf die Bekämpfung der verbreiteten Korruption innerhalb der Polizei gelegt, um das Vertrauen der Bürger (wiederherzustellen)/zu sichern.

Interessen & Positionen bzgl. des Konflikts:

Die Interessen lassen sich auf wenige Punkte zusammenfassen: 1. Garantie der inneren Sicherheit vor allem in den urbanen Gebieten. 2. Bekämpfung terroristischer Gruppen, welche die innere Sicherheit und Stabilität Kolumbiens gefährden. 3. Bekämpfung des kolumbianischen Drogenhandels, besonders der großen und einflussreichen Kartelle. 4. Kampf gegen die Korruption innerhalb des Polizeiapparates.
Die Polizei versteht sich als staatliches Organ und diesem und damit dem kolumbianischen Volk verpflichtet.

Handlungsspielraum / mögliche Strategien:

Zunächst einmal die Strategien der klassischen Polizeiarbeit zur Aufklärung und Verhinderung von Verbrechen = Razzien bei Verdacht auf Drogendelikte oder terroristische Tätigkeiten, Fahndung nach Drahtziehern und deren Dingfestmachung, Einsatz von eigenen Spitzeln zur Informationsgewinnung. Dazu kommen noch geheimdienstliche Tätigkeiten in Abstimmung mit unseren Verbündeten von CIA und DEA und der Armeeführung. In gewisser Hinsicht steht meine Polizei sicher in Konkurrenz zu den Streitkräften, eine Zusammenarbeit ist jedoch unerlässlich, um zum Ziel zu kommen.

Ressourcen:

Zunächst einmal untersteht mir der kolumbianische Polizeiapparat, der als staatliches Organ ausschließlich von diesem finanziert wird, und dessen Präsenz sich im Großen und Ganzen über das ganze Land erstreckt, mit der größeren Dichte sicherlich in den urbanen Gebieten. Auf ministerieller Ebene ist die Zuständigkeit für Polizeiangelegenheiten in der Abteilung für Defensa Nacional beim Verteidigungsministerium angesiedelt. Das Budget ist in jedem Fall begrenzt, dafür gesichert. Als Chef der Policía Nacional habe ich Zugang zu höchsten Regierungs-, sowie Armeekreisen, muss mich aber als Staatsbediensteter auch vor der Öffentlichkeit verantworten. Jüngst wurde (unter anderem von mir) eine Kooperation der kolumbianischen Polizei mit der Europol ins Leben gerufen. Wichtiger ist jedoch die Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen CIA besonders bei verdeckten Aktionen zur Terrorismusbekämpfung.

Verbündete Akteure:

Kolumbianische Regierung (Uribe), Chef der Streikräfte (Carlos Alberto Ospina Ovalle), Bürgermeister der Stadt Bogotá (Luis Eduardo Garzón), Chef der DEA (David Gaddis), CIA-Chef (George Tenet)

Gegnerische Akteure:

Guerilla Gruppen, Drogenkartelle, Störer der inneren Sicherheit allgemein

Relevante Foren: