| General Jorge Daniel Castro Castro
Hintergrund / berufl. Position / Aufgabe /
Funktion:
Chef der kolumbianischen Nationalpolizei (policía nacional)
Biographisches:
1950 geboren, habe ich mein ganzes Leben der Polizeiarbeit gewidmet.
Stationen meiner Karriere waren zum Beispiel das Amt des Direktors
der Anti-Kidnapping-Einheit der Polizei (GAULA), das Amt des Kommandeurs
der Polizei von Medellín und des Chefs des „Bloque des
Búsqueda“ zur Bekämpfung der Anführer von Drogenkartellen.
Bis zu meiner Ernennung zum Chef der Policía Nacional Ende
letzen Jahres war ich der Direktor der Polizei in der Hauptstadt Bogotá.
Ich habe eine tadellose Kariere hinter mir und halte mich für
den geeigneten Mann, den Posten des nationalen Polizeichefs auszufüllen.
Einer meiner Hauptaugenmerke habe ich gleich bei meinem Amtsantritt
auf die Bekämpfung der verbreiteten Korruption innerhalb der
Polizei gelegt, um das Vertrauen der Bürger (wiederherzustellen)/zu
sichern.
Interessen & Positionen bzgl. des Konflikts:
Die Interessen lassen sich auf wenige Punkte zusammenfassen: 1. Garantie
der inneren Sicherheit vor allem in den urbanen Gebieten. 2. Bekämpfung
terroristischer Gruppen, welche die innere Sicherheit und Stabilität
Kolumbiens gefährden. 3. Bekämpfung des kolumbianischen
Drogenhandels, besonders der großen und einflussreichen Kartelle.
4. Kampf gegen die Korruption innerhalb des Polizeiapparates.
Die Polizei versteht sich als staatliches Organ und diesem und damit
dem kolumbianischen Volk verpflichtet.
Handlungsspielraum / mögliche Strategien:
Zunächst einmal die Strategien der klassischen Polizeiarbeit
zur Aufklärung und Verhinderung von Verbrechen = Razzien bei
Verdacht auf Drogendelikte oder terroristische Tätigkeiten, Fahndung
nach Drahtziehern und deren Dingfestmachung, Einsatz von eigenen Spitzeln
zur Informationsgewinnung. Dazu kommen noch geheimdienstliche Tätigkeiten
in Abstimmung mit unseren Verbündeten von CIA und DEA und der
Armeeführung. In gewisser Hinsicht steht meine Polizei sicher
in Konkurrenz zu den Streitkräften, eine Zusammenarbeit ist jedoch
unerlässlich, um zum Ziel zu kommen.
Ressourcen:
Zunächst einmal untersteht mir der kolumbianische Polizeiapparat,
der als staatliches Organ ausschließlich von diesem finanziert
wird, und dessen Präsenz sich im Großen und Ganzen über
das ganze Land erstreckt, mit der größeren Dichte sicherlich
in den urbanen Gebieten. Auf ministerieller Ebene ist die Zuständigkeit
für Polizeiangelegenheiten in der Abteilung für Defensa
Nacional beim Verteidigungsministerium angesiedelt. Das Budget ist
in jedem Fall begrenzt, dafür gesichert. Als Chef der Policía
Nacional habe ich Zugang zu höchsten Regierungs-, sowie Armeekreisen,
muss mich aber als Staatsbediensteter auch vor der Öffentlichkeit
verantworten. Jüngst wurde (unter anderem von mir) eine Kooperation
der kolumbianischen Polizei mit der Europol ins Leben gerufen. Wichtiger
ist jedoch die Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen CIA besonders
bei verdeckten Aktionen zur Terrorismusbekämpfung.
Verbündete Akteure:
Kolumbianische Regierung (Uribe), Chef der Streikräfte (Carlos
Alberto Ospina Ovalle), Bürgermeister der Stadt Bogotá
(Luis Eduardo Garzón), Chef der DEA (David Gaddis), CIA-Chef
(George Tenet)
Gegnerische Akteure:
Guerilla Gruppen, Drogenkartelle, Störer der inneren Sicherheit
allgemein
Relevante Foren: |