projektkrise 2004geschichte

Nicolas Rodrigues Bautista „Gabino“

Hintergrund / berufl. Position / Aufgabe / Funktion:

oberster politscher und militärischer Führer der E.L.N.

stammt ursprünglich aus einer protestantischen Familie, was beim Kampf der E.L.N. gegen
die protestantischen Großgrundbesitzer als Widerspruch erscheinen könnte.

Biographisches:

geb: 25.01.1950 in San Vicente de Chucuri (Sant.)
– trat mit 14 in eine Gruppe ein, die nach einigen Jahren als ELN bezeichnet wurde
– 1965 beteiligt er sich an einem Agriff auf eine Polizeistation in Simacota und zeigte damit
schon in jungen Jahren den Mut und die Bereitschaft zum bewaffneten Kampf
– 1973 wurde er Mitglied der „Direccion Nacional del E.L.N.“, dem obersten Rat der E.L.N.
– 1983 wurde er zum Millitärführer und 2. Kommandant der E.L.N. ernannt. Damit
schwenkte der Kurs dazu um verstärkt Geld von den Betreibern der Caño Limon Coveñas
zu erpressen um damit ihren revolutionären Kampf zu finanzieren
– 1986 organisiert er den PRIMER CONGRESO REVOLUCIONARIO wo die Strategie
besprochen wurde wie die E.L.N. die Macht übernehmen könnte
– 1989 organisierte er den SEGUNDO CONGRESO, auf dem beschlossen wurde
Bürgermeisterwahlen zu veranstallten und so der E.L.N. zu politischem Einfluss auf
Kommunalebene zu verhelfen.
– Am 14.02.98 übernimmt Gabino, nach dem Tod von Manuel Perez, die Position des Primer
Comandante und somit wird er zum höchsten politischen und militärischen
Verantwortlichen der Organisation

Interessen & Positionen bzgl. des Konflikts:

– gerechte Landverteilung
– Bildung für Alle
– Zugang zum Gesundheitssystem für Alle
– Umverteilung des Eigentums von Oben nach Unten (die Recourcen des Landes sollen der
Bevölkerung zu Gute kommen)
– Organisierung der Bevölkerung auf basis sozialistischer und direktdemokratischer
Prinzipien
Bekämpfung der Oligarchie und der staatlichen Repressionsorgane (Armee, Polizei und
Paramilitärs), die dafür verantwortlich sind, dass die Bevölkerung nicht in sozialer
Grechtigkeit und Frieden leben kann und die das Land mit Krieg und Tod überzogen haben.
Wenn diese Institutionen nicht entmachtet werden kann es keine Veränderung geben, wie es
in den letzten 40 Jahren keine Veränderung unter ihrer Herrschaft gegeben hat.

Handlungsspielraum / mögliche Strategien:

– Entführungen um Gefangene frei
und Geld zu erpressen.
– Sabotageakte an Pipelines und Einrichtungen von internationalen Konzernen
– Schutzgelderpressung
– Verhandlungen mit staatlichen Akteuren

– Schaffung von Vertrauen und Rückhalt in der Bevölkerung
– Suche nach stretegischen Partnern

Ressourcen:

– ca. 3.500 bewaffnete KämpferInnen
– Rückzugs
und Erhohlungsräume im Norden Kollumbiens und im Dschungel
– Geld aus Erpressungen und Spenden (könnte mehr sein)
– Rückhalt bei Studentengruppen, Gewerkschaften,Bauern, in den Barrios, Arbeitslosen
und
anderen sozialen Vereinigungen
– Kontakte zur FarcEP
– Erzeugnisse: Gewalt, Angst, Sympatie und Hoffnung

Verbündete Akteure:

FarcEP,
Bateman Cayon

Gegnerische Akteure:

EU, USA, OEA, sämtliche Autoritäten des kollumbianischen Staates und ihre Kolaborateure
so wie Armee, Polizei und Paramilitärs

Relevante Foren:

Coordinadora Guerrillera Simon Bolivar

Quellen:
/www.elnvoces.com/
http://www.rebelion.org/
http://espanol.geocities.com/acospazcolombia/terroristaseln.htm