projektkrise 2004geschichte

Jendayi Frazer

 

 

Biographisches

- keine Informationen über die Zeit vor dem Studium vorhanden

- BA in Stanford University in Politikwissenschaft und “African- and African-American Studies”
MA in in “international policy studies” und “international development education”
Doktor in Politikwissenschaft

- war u.a. Direktoin für Afrikafragen beim „National Security Council“ und hat wichtige Entscheidungen vorangetrieben:
- President's Emergency Plan for HIV/AID Relief (PEPFAR) über 19milliarden US Dollar
-„Millenium Challenge Account“ mit dem amerikanische Entwicklungshilfe auf einen historischen höchststand von 4,1milliarden Dollar pro Jahr angehoben wurde
- Federführung in den Plänen zur Beendigung der Kriege in der Demokratischen Republic Kongo, in Liberia, in Sierra Leone, Burundi und der Nord-Süd Krieg im Sudan

- sonstiges Arbeitsstellen:
- Zusammenarbeit mit UNDP bei Themen der Afrikanischen Sicherheit,
- „reasearch associate“ beim Insitut für Entwicklungsstudien an der Universität Nairobi, Kenia und
- Herausgeberin der Zeitschrift „Africa Today“

Vor ihrer heutigen Position: Die 1. Frau die US Botschafterin in Südafrika war

Überraschungsbesuch in Somalia am 7.April 2007 treffen mit Mohammed Ghedi und Abdullahi Yusuf Ahmed. Sie war der höchste U.S.-Diplomat, der seit 14 Jahren das Land besucht hat.

Hintergrund / Funktion:

Berufliche Position: Seit 2005 „Assistant Secretary of State for African Affairs“
Aufgabe: Beratung von Präsident Bush und Condoleezza Rice in Afrika-Fragen

Interessen & Positionen:

Interessen:

- Kampf gegen den Terrorismus (hierbei wichtig: Festnahme der Terroristen, die die Angriffe auf die Amerikanischen Botschaften verübt haben)

- good governance
- pol. Institutionen schaffen
- humanitäre Hilfe
- regionale Stabilität und Sicherheit fördern

Positionen:

- offene/ demokratische Wahlen 2009, die Übergangsregierung auch wirklich nur eine solche sein um nach 5 Jahren Tätigkeit einer vom Volk legitimierten Regierung platz zu machen

Handlungsspielraum / mögliche Strategien:

- Entweder AU Mission oder UN Peacekeeping missions Unterstützung von Seiten der USA ist in beiden Fällen möglich, es soll auf jeden Fall ein multilaterales Vorgehen beschlossen werden.

- die in der Übergangsregierung nicht beteiligten Warlords sollten beginnen Gespräche mit der Übergangsregierung über eine Regierungsbeteiligung zu führen

- Schaffen einer Konferenz des Dialoges, die Klanvertreter, Warlords, religiöse Führer und Mitglieder der Zivilgesellschaft zusammenbringt

- Möglichst rascher und reibungsloser Abzug der Äthiopischen Truppen. Diese sollen durch die AMISOM Truppen abgelöst werden, die jedoch vorher mit mehr finanziellen Mitteln und mehr Truppen ausgestatten werden müssen (d.h. Geberländer für beides finden).

- Vermittlung im Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea

Stärkung der zivilgesellschaftlichen Gruppen in Somalia, die gemeinsam mit clans und sub-clans zum ersten Mal seit 15 Jahren so etwas wie eine landesweite Regierung in Somalia errichten könnten.

Ressourcen:

- soviel Geld wie der Kongress im Krieg gegen den Terror zu genehmigen bereit ist
- Die US Streitkräfte
- Expertise bei der Entwicklungszusammenarbeit
- Landwirtschaftliche Erzeugnisse (als Hilfsgüter)

Verbündete Akteure:

- Afrikanische Union (AU), die Vereinten Nationen, die Europäische Union (EU), Schweden, Norwegen, Italien, Tansania, Uganda, Kenia u.a.
- Übergangsregierung und Parlament von Somalia

Gegnerische Akteure:

- Prinzipiell alle die gegen die Übergangsregierung sind und den islamischen Terrorismus unterstützen

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