| Jendayi Frazer
Biographisches
- keine Informationen über die Zeit vor dem Studium vorhanden
- BA in Stanford University in Politikwissenschaft und “African-
and African-American Studies”
MA in in “international policy studies” und “international
development education”
Doktor in Politikwissenschaft
- war u.a. Direktoin für Afrikafragen beim „National Security
Council“ und hat wichtige Entscheidungen vorangetrieben:
- President's Emergency Plan for HIV/AID Relief (PEPFAR) über
19milliarden US Dollar
-„Millenium Challenge Account“ mit dem amerikanische Entwicklungshilfe
auf einen historischen höchststand von 4,1milliarden Dollar pro
Jahr angehoben wurde
- Federführung in den Plänen zur Beendigung der Kriege in
der Demokratischen Republic Kongo, in Liberia, in Sierra Leone, Burundi
und der Nord-Süd Krieg im Sudan
- sonstiges Arbeitsstellen:
- Zusammenarbeit mit UNDP bei Themen der Afrikanischen Sicherheit,
- „reasearch associate“ beim Insitut für Entwicklungsstudien
an der Universität Nairobi, Kenia und
- Herausgeberin der Zeitschrift „Africa Today“
Vor ihrer heutigen Position: Die 1. Frau die US Botschafterin in
Südafrika war
Überraschungsbesuch in Somalia am 7.April 2007 treffen mit Mohammed
Ghedi und Abdullahi Yusuf Ahmed. Sie war der höchste U.S.-Diplomat,
der seit 14 Jahren das Land besucht hat.
Hintergrund / Funktion:
Berufliche Position: Seit 2005 „Assistant Secretary of State
for African Affairs“
Aufgabe: Beratung von Präsident Bush und Condoleezza Rice in
Afrika-Fragen
Interessen & Positionen:
Interessen:
- Kampf gegen den Terrorismus (hierbei wichtig: Festnahme der Terroristen,
die die Angriffe auf die Amerikanischen Botschaften verübt haben)
- good governance
- pol. Institutionen schaffen
- humanitäre Hilfe
- regionale Stabilität und Sicherheit fördern
Positionen:
- offene/ demokratische Wahlen 2009, die Übergangsregierung
auch wirklich nur eine solche sein um nach 5 Jahren Tätigkeit
einer vom Volk legitimierten Regierung platz zu machen
Handlungsspielraum / mögliche Strategien:
- Entweder AU Mission oder UN Peacekeeping missions Unterstützung
von Seiten der USA ist in beiden Fällen möglich, es soll
auf jeden Fall ein multilaterales Vorgehen beschlossen werden.
- die in der Übergangsregierung nicht beteiligten Warlords sollten
beginnen Gespräche mit der Übergangsregierung über
eine Regierungsbeteiligung zu führen
- Schaffen einer Konferenz des Dialoges, die Klanvertreter, Warlords,
religiöse Führer und Mitglieder der Zivilgesellschaft zusammenbringt
- Möglichst rascher und reibungsloser Abzug der Äthiopischen
Truppen. Diese sollen durch die AMISOM Truppen abgelöst werden,
die jedoch vorher mit mehr finanziellen Mitteln und mehr Truppen ausgestatten
werden müssen (d.h. Geberländer für beides finden).
- Vermittlung im Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea
Stärkung der zivilgesellschaftlichen Gruppen in Somalia, die
gemeinsam mit clans und sub-clans zum ersten Mal seit 15 Jahren so
etwas wie eine landesweite Regierung in Somalia errichten könnten.
Ressourcen:
- soviel Geld wie der Kongress im Krieg gegen den Terror zu genehmigen
bereit ist
- Die US Streitkräfte
- Expertise bei der Entwicklungszusammenarbeit
- Landwirtschaftliche Erzeugnisse (als Hilfsgüter)
Verbündete Akteure:
- Afrikanische Union (AU), die Vereinten Nationen, die Europäische
Union (EU), Schweden, Norwegen, Italien, Tansania, Uganda, Kenia u.a.
- Übergangsregierung und Parlament von Somalia
Gegnerische Akteure:
- Prinzipiell alle die gegen die Übergangsregierung sind und
den islamischen Terrorismus unterstützen
Foren:
|